Universität der Künste Berlin – Die Hochschule der Künste in Berlin

Universität der Künste Berlin

Die Universität der Künste Berlin ist nicht nur die größte künstlerische Hochschule Deutschlands, sondern auch eine der größten Europas.

Die Universität der Künste Berlin (UdK) wurde bereits im Jahr 1696 gegründet und erfuhr seither häufige Strukturveränderungen. In den vergangenen 150 Jahren erfuhr sie vor allem den Zusammenschluss von Musik, Malerei, Architektur und Design, die die heutigen vier Fakultäten Bildende Kunst, Gestaltung, Musik und Darstellende Kunst ausmachen. Zu den künstlerischen Studiengängen zählen Gesang und Musiktheater, Oper, Lied und Oratorium/Konzert, Schauspiel und Musical, Bühnen- und Kostümbild, szenisches Schreiben sowie Tanz und Choreographie. Als weiterbildenden Studiengang wird auch Theaterpädagogik und Darstellendes Spiel angeboten.

Daneben zeichnet sich die UdK Berlin durch ein Weiterbildungsinstitut aus, das weitere Fachgebiete anbietet. Im Zentralinstitut für Weiterbildung ist der Abschluss Master im Kulturjournalismus, als Leadership in Digitaler Kommunikation, in der Musiktherapie und im Fachgebiet Sound Studies und Akustische Kommunikation möglich.

Damit bietet die UdK ein einmaliges Spektrum an fachübergreifendem Arbeiten für ihre Studenten. In den über mehr als 30 Studiengängen studieren ungefähr 4000 Studenten an einer der größten Universitäten für Künste in Europa.

Mit mehr als 500 Veranstaltungen im Jahr präsentieren sich Studierende der UdK der Öffentlichkeit und bieten einem internationalen Publikum im kulturellen Veranstaltungsbereich von Berlin eine feste Größe an den Standorten in den Stadtteilen Schöneberg, Charlottenburg und Wilmersdorf. Wer übrigens gerne mal als Gast- oder Nebenhörer am regen Kunst- und Kulturaustausch teilnehmen möchte, kann sich auch als solcher gegen eine kleine Gebühr anmelden.

Auch im Bereich Forschung zeigt die UdK Berlin ein weites Spektrum. Ob Auftragsforschung oder klassische Forschung und künstlerisch-gestalterische Experimente, die UdK stellt sich gemeinsam mit den Lehrenden und den Studierenden einer ständigen Auseinandersetzung in Theorie und Praxis. Die Erfolge zeigen sich in der Co-Finanzierung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und in zahlreichen in der Praxis erprobten Verfahren und Produktvorstellungen und in der Partnerschaft mit der Industrie.

Die aktuelle Ausstellung „Die Charité zwischen Ost und West (1945-1992). Zeitzeugen erinnern sich“, ist ab September 2010 im Abgeordnetenhaus zu sehen und zeigt Ein- und Ausblicke in 300 Jahre Geschichte der Berliner Charité und wird gesponsert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und zeigt ein Beispiel der übergreifenden Auseinandersetzung der UdK mit gesellschaftlich relevanten Themen. Mit ihren heutigen Standorten konnte die Universität der Künste Berlin einen zentralen Platz im Hauptstadtleben einnehmen. Wer sie besuchen will, findet sie beim Sightseeing in den verschiedenen Stadtteilen.

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